Vorzimmer & Ankleide
Der Bereich, in dem sich Zentimeter am schnellsten auszahlen: Schrankraum bis unter die Decke, Schuhauszüge statt Fächer, Garderobe mit Sitzbank.
Wir bauen, was von der Stange nicht passt — den Schrank unter der Dachschräge, die Küche im Gewölbe, das Regal über der abgetreppten Altbaustiege. Gezeichnet, gefertigt und montiert von denselben Leuten, die vorher bei Ihnen Maß genommen haben.
Ein Möbelstück hält so lange wie sein schwächstes Teil. Deshalb legen wir die Beschläge nicht nach Katalogpreis fest, sondern nach Türgewicht, Öffnungshäufigkeit und Einbausituation. Trägerplatten beziehen wir in E1-Qualität, Fronten je nach Raum als Furnier, Massivholz oder beschichtete Platte. Lacke und Öle sind wohnraumtauglich und nach dem Aushärten geruchsneutral — wichtig vor allem in Schlafzimmern und Kinderzimmern.
Stauraummöbel und Arbeitsplatten werden auf Standsicherheit und Belastung geprüft. Wir bauen nach dieser Norm — sichtbar etwa an Wandbefestigungen, die zum jeweiligen Untergrund passen.
Sämtliche Trägermaterialien erfüllen mindestens die Emissionsklasse E1. Für Schlaf- und Kinderzimmer setzen wir auf Wunsch Platten mit noch niedrigeren Werten oder auf Vollholz ein.
Beim Einbau von Innentüren und Zargen gilt der Anschluss an den Baukörper als eigenes Gewerk. Wir halten uns an die Regeln dieser Norm, damit Dichtung und Fuge dauerhaft funktionieren.
Massivholz kommt aus der klimatisierten Lagerhalle, nicht direkt vom Stapel. Bei den Feuchteschwankungen im Salzburger Becken ist das der Unterschied zwischen dichter Fuge und offenem Riss.
Wer in Salzburg umbaut, kennt das Problem: Die Wand ist nicht lot, der Boden fällt zur Fensterseite ab, und über der Tür verläuft ein Balken, den niemand eingeplant hat. In den Bürgerhäusern der Altstadt kommen Tonnengewölbe dazu, in den Dachgeschoßen von Lehen, Itzling oder Parsch steile Schrägen mit Kniestöcken von 80 Zentimetern. Ein Möbel aus dem Katalog steht dort entweder schief oder verschenkt einen halben Kubikmeter Stauraum.
Unsere Arbeit beginnt deshalb nicht am Bildschirm, sondern mit dem Meterstab an Ihrer Wand. Wir messen jede Nische einzeln aus, nehmen Diagonalen ab und halten fest, wo Leitungen, Heizungsnischen und Fensterlaibungen den Korpus einschränken. Erst dann entsteht die Zeichnung — und erst dann steht der Preis. Diese Reihenfolge ist der Grund, warum ein Angebot bei uns ein paar Tage dauert und nicht eine Minute.
Ein zweiter Punkt ist das Klima. Salzburg liegt am Alpennordrand, der Jahresniederschlag bewegt sich um 1.200 Millimeter, und im Herbst kann der Föhn die Luftfeuchte innerhalb weniger Stunden von 70 auf 30 Prozent drücken. Holz reagiert darauf: Eine Massivholzplatte arbeitet quer zur Faser um bis zu drei Millimeter pro Meter. Wer das beim Aufbau ignoriert, bekommt im Februar Risse in der Tischplatte oder eine klemmende Schranktür. Wir planen dieses Arbeiten von vornherein ein — über Nut-und-Feder-Verbindungen, Langlöcher an den Zargen und Fugenbilder, die die Bewegung aufnehmen statt sie zu blockieren.
Die meisten Anfragen betreffen einen bestimmten Raum, nicht eine Möbelkategorie. Deshalb sortieren wir unser Angebot so, wie Sie durch die Wohnung gehen — vom Vorzimmer bis zur Werkstattreparatur.
Der Bereich, in dem sich Zentimeter am schnellsten auszahlen: Schrankraum bis unter die Decke, Schuhauszüge statt Fächer, Garderobe mit Sitzbank.
Von der kompletten Planung bis zum Fronttausch an vorhandenen Korpussen. Arbeitsplatten aus Massivholz, Naturstein oder Mineralwerkstoff.
Feuchtraum heißt: andere Kanten, andere Beschläge, andere Rückwandbelüftung. Waschtische bauen wir passend zum Becken, nicht umgekehrt.
Wohnwände, die um Fenster und Türen herumlaufen, Sideboards mit Kabelführung, Tische aus einem Stamm mit sichtbarer Baumkante.
Betten mit passendem Rost- und Kopfteilmaß, Nachtkästen in Griffhöhe, Zirbe für alle, denen der Geruch wichtig ist.
Homeoffice-Einbauten im Wohnraum, dazu Ladenbau: Theken, Präsentationsmöbel und Akustikelemente für Ordination, Kanzlei oder Geschäft.
Wenn nicht ein Möbel gefragt ist, sondern der Raum selbst: Verkleidungen, Vorsatzschalen, Sitznischen, Stiegenverkleidungen.
Sondermaße, Altbauhöhen über 2,20 Meter, historische Füllungstüren als Nachbau — inklusive Zarge, Beschlag und sauberem Wandanschluss.
Kleinere Aufträge nehmen wir bewusst an — sie füllen die Lücken zwischen den großen Projekten und sind oft in einem halben Tag erledigt.
Sie finden Ihr Vorhaben nicht in der Liste? Rufen Sie kurz an — die meisten Sonderwünsche lassen sich am Telefon in fünf Minuten einschätzen, inklusive grober Preisrichtung.
Die Wahl der Holzart entscheidet über Preis, Pflege und darüber, wie das Möbel in zehn Jahren aussieht. Bei der Beratung legen wir Musterstücke auf den Tisch — Fotos täuschen bei Holz fast immer.

Das Arbeitspferd der Werkstatt. Hart genug für Küchenfronten und Stiegen, ruhig genug für ganze Schrankwände. Wird mit den Jahren goldbrauner, was die meisten als Vorteil empfinden.

Hell, zäh und mit deutlich lebendigerer Maserung als Eiche. Gut dort, wo ein Raum optisch nicht schwerer werden soll — etwa in nordseitigen Zimmern oder kleinen Vorzimmern.

Der teuerste Kandidat auf dieser Liste und der mit der größten Wirkung. Wir setzen ihn meist punktuell ein: als Fronten vor hellem Korpus oder als einzelne Tischplatte im Essbereich.

Nadelholz mit kräftigem Rot und harzigen Ästen. Gebürstet bekommt die Oberfläche Struktur — beliebt für Wandverkleidungen in Bauernhäusern des Flach- und Tennengaus.

Weich, leicht und mit dem typischen Duft, der jahrelang bleibt. Weil sie sich leicht eindrücken lässt, verarbeiten wir sie eher im Schlafzimmer als an der Küchenfront.

Fast weiß, sehr gleichmäßig, ohne aufdringliche Zeichnung. Die richtige Wahl, wenn das Möbel zurücktreten soll — etwa als Einbauschrank vor einer bereits gemusterten Wand.
Deckenhöhen über drei Meter, Stuck, tiefe Fensterlaibungen und selten ein rechter Winkel. Hier lohnt es sich, Schränke bis zur Decke zu führen und den oberen Teil als selten genutzte Ablage zu planen. Steht das Haus in der geschützten Altstadtzone, klären wir vor der Zeichnung ab, ob Eingriffe an Fenstern, Türen oder Schaufenstern eine Bewilligung nach dem Salzburger Altstadterhaltungsgesetz brauchen. Bei innenliegenden Möbeln ist das meist nicht der Fall — bei Türen, die zum Stiegenhaus zeigen, dagegen sehr wohl.
In Wals, Bergheim, Eugendorf oder rund um den Wallersee arbeiten wir am häufigsten mit geraden Wänden und dafür mit großen Flächen: durchgehende Küchenzeilen, Garderobe plus Technikschrank im Vorraum, Sitzbank am Esstisch. Bei Neubauten kommen wir gern schon vor dem Estrich zum ersten Termin — dann lassen sich Steckdosen, Wasseranschlüsse und Lüftungsauslässe noch dorthin verlegen, wo später das Möbel steht, statt umgekehrt.
Der klassische Fall im Tennengau und in den Salzburger Stadtteilen mit Nachkriegsbestand: Kniestock zwischen 70 und 110 Zentimetern, Sparren im Weg, dazu ein Dachflächenfenster mittendrin. Wir bauen den Stauraum in zwei Zonen — niedrige Auszüge ganz vorne, hängende Kleiderstangen dort, wo die Schräge über 1,40 Meter Höhe erlaubt. Wichtig ist der Abstand zur Dämmebene: Ohne Hinterlüftung bildet sich hinter dem Korpus Kondensat, und das merkt man erst, wenn es zu spät ist.
Für gewerbliche Räume zählen andere Kriterien: abwaschbare Kanten, Brandverhalten der Oberfläche, Termine außerhalb der Öffnungszeiten. Wir fertigen Theken, Wandpaneele mit Akustikvlies und Präsentationsmöbel und stimmen die Montage so ab, dass der Betrieb höchstens einen Tag stillsteht. In der Salzburger Altstadt kommt hinzu, dass Auslagen und Portale bewilligungspflichtig sind — den Weg über die Sachverständigenkommission haben wir bei mehreren Projekten begleitet.
Sechs Schritte, die bei jedem Auftrag gleich sind — beim Nachtkästchen genauso wie bei der kompletten Wohnungseinrichtung. Nur die Dauer ändert sich.
Sie beschreiben, worum es geht. Wir sagen Ihnen, ob wir dafür der richtige Betrieb sind und in welcher Größenordnung sich das bewegt — noch bevor jemand zu Ihnen fährt.
Wir messen die Situation auf, fotografieren Anschlüsse und Leitungsverläufe und besprechen Materialmuster direkt im Raum, bei dem Licht, das dort tatsächlich herrscht.
Sie bekommen eine bemaßte Ansicht, eine Materialliste und einen Fixpreis. Änderungswünsche in dieser Phase kosten nichts — später im Zuschnitt schon.
Zuschnitt, Kanten, Bohrbild, Oberfläche. Massivholzteile ruhen nach dem Hobeln mindestens 48 Stunden, bevor sie auf Endmaß gebracht werden.
Wir legen ab, saugen ab und montieren. Bei Wohnungen im Altbau ohne Lift klären wir vorher, ob die Teile über das Stiegenhaus passen — sonst wird vor Ort zusammengebaut.
Gemeinsames Durchgehen, Pflegehinweise, Restmaterial für spätere Ergänzungen. Nach der ersten Heizperiode justieren wir Türen und Auszüge auf Wunsch kostenlos nach.
Wir sind ein Tischlereibetrieb mit überschaubarer Mannschaft: vier Leute in der Werkstatt, zwei auf Montage, eine Person für Planung und Büro. Das hat einen praktischen Grund. Wer bei Ihnen Maß nimmt, steht später selbst an der Maschine und weiß, warum die Nische links zwei Millimeter enger ist. Diese Information geht in größeren Strukturen regelmäßig verloren.
Unsere Maschinen sind Standard für einen Betrieb dieser Größe: Formatkreissäge, Kantenanleimmaschine, Dickenhobel, Breitbandschleifer und eine CNC für Bohrbilder und Ausschnitte. Was nicht dazugehört, geben wir bewusst ab — Naturstein-Arbeitsplatten etwa lassen wir bei einem Steinmetz im Tennengau fräsen, weil das dort besser gelingt als bei uns.
Die Ausbildung spielt in dieser Region eine größere Rolle als anderswo. Mit dem Holztechnikum in Kuchl sitzt eine der bekanntesten Fachschulen für Holzberufe vor der Haustür, und ein Teil unseres Teams ist dort ausgebildet worden. Lehrlinge bilden wir selbst aus — der praktische Effekt davon ist, dass an einem Auftrag immer jemand mitarbeitet, der Fragen stellt.
Zwischen alten Sparren, die sichtbar bleiben sollten, entstand eine offene Ankleide über neun Laufmeter. Die Herausforderung war weniger das Möbel als die Statik der Befestigung: Der Kniestock bestand aus Ziegel, die Schräge aus Sparschalung. Zwei unterschiedliche Befestigungssysteme in einem Möbel.
Die Außenmauer war 70 Zentimeter dick und nirgends gerade. Statt die Wand zu begradigen, haben wir jeden Korpus einzeln eingepasst und die Fugen über eine durchlaufende Schattennut aufgefangen. Die Arbeitsplatte kam aus Adneter Kalkstein, gefräst beim Steinmetz im Ort.
Der Raum war akustisch schwierig — glatter Boden, hohe Decke, viel Nachhall. Wir haben die Wandverkleidung als Lamellenfront mit Akustikvlies dahinter ausgeführt. Der gemessene Nachhall sank spürbar, und die Theke bekam nebenbei eine abwaschbare Arbeitsebene.
Vorher
Nachher
Die Anschlüsse blieben, wo sie waren — geändert haben wir die Aufteilung. Aus fünf Drehtüren mit Fachböden wurden drei tiefe Auszüge, dazu ein Hochschrank, der die vorher tote Ecke neben dem Fenster nutzt.
Vorher
Nachher
Vorher stand ein gekaufter Schrank quer im Raum und ließ hinter sich 40 Zentimeter Luft. Jetzt läuft der Einbau von Wand zu Wand mit der Schräge mit. Der gewonnene Stauraum entspricht ungefähr zwei zusätzlichen Kleiderschränken.
Vorher
Nachher
Das Rohbaumaß war 2,28 Meter hoch — ein Standardblatt hätte einen Blindstock über der Tür verlangt. Wir haben Blatt und Zarge auf das tatsächliche Maß gebaut, die alten Bänder entfernt und verdeckt liegende gesetzt.
Die folgenden Beträge sind Ausgangswerte aus abgeschlossenen Aufträgen, inklusive Umsatzsteuer und Montage im Einsatzgebiet. Sie ersetzen kein Angebot, geben aber eine belastbare Größenordnung — und zeigen, wo die Spanne breit ist und warum.
Zwischen beschichteter Platte und Nussbaum massiv liegt beim gleichen Möbel oft der Faktor zwei. Beschläge, Beleuchtung und Innenausstattung verschieben den Preis noch einmal deutlich.
Anfahrt und Aufmaß im Einsatzgebiet, die Zeichnung, Änderungen vor Fertigungsstart sowie das Nachjustieren nach der ersten Heizperiode sind im Preis enthalten.
Bei Aufträgen über 3.000 € üblicherweise eine Anzahlung bei Auftragsbestätigung, der Rest nach Übergabe. Kleinreparaturen werden nach tatsächlichem Aufwand verrechnet.
Viele rechnen mit Fläche. Tatsächlich entstehen die Unterschiede an anderen Stellen — hier die sechs, die in unseren Kalkulationen am häufigsten den Ausschlag geben.
Eine beschichtete Spanplatte kostet einen Bruchteil einer furnierten Tischlerplatte, und Massivholz liegt noch einmal darüber. Der Unterschied ist bei geschlossenen Fronten optisch gering, bei sichtbaren Kanten und Kanten in Griffzonen aber deutlich spürbar.
Jeder Vollauszug mit Dämpfung, jeder Kleiderlift, jede Lade mit Besteckeinsatz schlägt sich direkt nieder. Bei einem durchschnittlichen Einbauschrank machen Beschläge und Innenausstattung zwischen 15 und 30 Prozent der Summe aus.
Geölt ist günstiger als lackiert, weil weniger Arbeitsgänge nötig sind. Ein deckender Lack in Sonderfarbe verlangt Grundierung, Zwischenschliff und mehrere Aufträge — das kann die Oberflächenkosten verdoppeln, hält dafür in Küche und Bad besser.
Ein rechteckiger Korpus lässt sich in Serie zuschneiden, ein Schrägschnitt nicht. Dachschrägen, gerundete Wände und Gewölbe bedeuten Einzelzuschnitt, Schablonen und mehr Verschnitt — Aufschläge von 20 bis 40 Prozent sind hier normal.
Ein Erdgeschoß mit Parkplatz vor der Tür ist etwas anderes als ein viertes Stockwerk ohne Lift mit gewendelter Stiege. Muss ein Möbel geteilt und vor Ort zusammengebaut werden, verlängert sich die Montagezeit oft um einen halben bis ganzen Tag.
Wer Zeit mitbringt, zahlt weniger. Kurzfristige Einschübe verdrängen andere Aufträge und werden entsprechend kalkuliert. Ebenso wirkt sich aus, wie viele Gewerke koordiniert werden müssen — bei Küchen sind Elektrik, Installation und Steinmetz die Regel.
Vier Angaben genügen für einen groben Rahmen. Das Ergebnis ist eine Spanne, kein Angebot.
Spanne inklusive Umsatzsteuer, Montage im Einsatzgebiet inbegriffen.
Sonderformen, Schrägen und aufwendige Oberflächen sind hier nicht abgebildet. Für eine verbindliche Zahl brauchen wir das Aufmaß.
Die häufigste Fehlplanung entsteht, wenn zuerst über Farbe und Griff gesprochen wird. Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge: Wie viele laufende Meter Hängeware brauchen Sie wirklich? Wo liegt der Wäschekorb? Wer benutzt das obere Fach — und kommt diese Person ohne Leiter hin? Aus diesen Antworten ergibt sich die Aufteilung, und die Optik lässt sich danach immer noch frei wählen.
Schicken Sie uns vorab zwei, drei Handyfotos der Situation und, wenn vorhanden, den Grundriss. Damit klären wir vieles schon vor dem Termin: ob eine Nische überhaupt tief genug für Kleiderbügel ist, ob die Heizung im Weg steht, ob die Tür bei geöffneter Schranklade noch aufgeht. Das spart beim Aufmaß eine halbe Stunde und Ihnen später Rückfragen.
Viele zögern, eine Zahl zu nennen. Dabei ist das Gegenteil hilfreich: Kennen wir den Rahmen, planen wir von Anfang an in die richtige Richtung und schlagen dort Einsparungen vor, wo sie nicht wehtun — etwa beschichtete statt furnierter Innenflächen, die man ohnehin nur beim Türöffnen sieht. Ohne Rahmen entstehen Angebote, die an der Realität vorbeigehen, und alle verlieren Zeit.
Bei Sanierungen ist die Abfolge entscheidend. Estrich und Wandoberfläche kommen vor dem Möbel, Elektrik und Wasseranschlüsse müssen vorher an der richtigen Stelle sitzen, Fliesen im Bad idealerweise vor dem Waschtischunterbau. Wir sagen Ihnen beim ersten Termin, wann unser Fenster im Bauablauf liegt, und stimmen uns bei Bedarf direkt mit den anderen Firmen ab.
Nicht alles davon lässt sich reparieren. Wer die Punkte vorher kennt, spart sich den zweiten Anlauf.
Eine Nische wird mit dem Zollstock an einer Stelle gemessen und der Schrank danach bestellt. Oben ist die Wand aber zwei Zentimeter enger als unten — was in Altbauten der Normalfall ist. Das Möbel geht nicht hinein oder steht schief.
Eine Massivholzplatte wird rundum starr verschraubt oder eine Verkleidung stumpf an zwei Wände gestoßen. Nach der ersten Heizperiode reißt das Holz oder wirft sich, weil die Bewegung nirgends hinkann.
Bei einem Schrank für 4.000 € an Scharnieren für 200 € gespart. Nach zwei Jahren hängen die Türen, die Dämpfung klappert, und der Nachrüstsatz kostet mehr als der Aufpreis am Anfang gekostet hätte.
Der Korpus wird dicht an eine kalte Außenwand oder direkt vor die Dachdämmung gestellt. Warme Raumluft kommt nicht mehr hin, an der Rückwand kondensiert Feuchtigkeit — im Salzburger Winter ein häufiger Schimmelgrund.
Steckdose sitzt hinter dem Hochschrank, Lichtschalter hinter der Garderobe, das Kabel für die Untertischbeleuchtung fehlt ganz. Nachträglich stemmen heißt: Wand auf, Möbel raus, alles zweimal machen.
Ein Erbstück wird mit Schleifpapier bearbeitet, bis das Furnier durch ist — bei alten Stücken oft nur 0,6 Millimeter dünn. Danach ist die Restaurierung deutlich aufwendiger als vorher und manchmal gar nicht mehr möglich.
Wer misst, zeichnet mit. Wer zeichnet, steht später an der Maschine. Es gibt keine Übergabe an eine Abteilung, die den Raum nie gesehen hat.
Jede Position ist einzeln ausgewiesen, jede Ansicht bemaßt. Sie sehen, wofür Sie zahlen, und können gezielt streichen statt pauschal zu verhandeln.
Wir kaufen keine fertigen Korpusse zu. Das dauert manchmal eine Woche länger, erlaubt uns aber, mitten in der Produktion noch einen Millimeter zu korrigieren.
Laub- und Nadelholz beziehen wir überwiegend aus österreichischen Sägewerken. Nicht als Werbeversprechen, sondern weil die Qualität planbar ist und Nachlieferungen zusammenpassen.
Eine klemmende Lade, ein gebrochenes Stuhlbein, drei Regalböden: Solche Arbeiten lehnen viele Betriebe ab. Wir bündeln sie und fahren sie gesammelt an einem Tag.
Sie haben eine Nummer, unter der jemand abhebt, der Ihr Projekt kennt. Restmaterial und Beschlagtypen sind dokumentiert, auch nach Jahren.
Gewährleistung ist in Österreich gesetzlich geregelt und keine freiwillige Zugabe. Für bewegliche Möbel gilt eine Frist von zwei Jahren, für fest mit dem Gebäude verbundene Einbauten drei Jahre. Wir weisen das im Angebot aus, damit klar ist, worauf sich welche Frist bezieht.
Einbauschränke, Küchen und Verkleidungen gelten rechtlich als unbewegliche Sache — die Frist nach ABGB beträgt hier drei Jahre ab Übergabe.
Auf Scharniere und Auszugssysteme der von uns verbauten Hersteller besteht darüber hinaus eine eigene, meist deutlich längere Funktionsgarantie.
Holz und Bauteile setzen sich. Türen, die nach der ersten Heizperiode nicht mehr exakt fluchten, richten wir ohne Verrechnung nach.
Zeichnung, Materialliste, Beschlagtypen und Farbtöne archivieren wir. Auch nach Jahren lässt sich damit ein Ersatzteil oder eine Ergänzung passgenau nachbauen.
Unser Radius ist bewusst eng gefasst. Eine Montage lässt sich nur dann verlässlich planen, wenn ein vergessenes Bauteil in einer Stunde nachgeliefert werden kann. Innerhalb dieser Grenze fahren wir zu Aufmaß, Montage und Nachjustage, ohne Fahrtkosten zu verrechnen.
Für größere Projekte fahren wir auch weiter — etwa in den Pinzgau, ins Salzkammergut rund um Mondsee oder ins angrenzende Oberösterreich. In diesen Fällen kalkulieren wir die Anfahrt transparent im Angebot mit, statt sie in den Quadratmeterpreis zu rechnen. Ob sich der Weg lohnt, sagen wir Ihnen offen am Telefon.

Kommt zum Aufmaß, zeichnet und kalkuliert. Schwerpunkt Altbau und alles, was schräg, gewölbt oder krumm ist.

Verantwortlich für Furnier, Lack und Öl. Mischt Sonderfarbtöne selbst an und legt bei der Beratung die Muster auf.

Führt das Montageteam. Kennt jeden Befestigungsuntergrund vom Vollziegel bis zur Gipskartonwand mit Ständerwerk.

Betreut alte Möbel, Furnierergänzungen und Schellackpolituren. Nimmt sich auch der klemmenden Lade an.
Wohnungssanierung in Salzburg-Nonntal, komplett begleitet: Türen, Garderobe, Regal ums Fenster. Was mir am meisten geholfen hat, war die Abstimmung mit Elektriker und Maler. Das musste ich nicht selbst koordinieren.
2026-06-10Fünf Türen in Altbauhöhe getauscht, Rohbaumaß 2,28 Meter. Die alten Zargen waren verzogen, trotzdem sind die Fugen jetzt überall gleich breit. Termin auf den Tag genau eingehalten.
2026-07-21Der Sekretär meiner Großmutter war innen komplett gelöst. Vorab wurde mir ehrlich gesagt, was sinnvoll ist und was nicht. Restauriert wurde nur das Nötige, die Patina ist geblieben. Genau so hatte ich es mir gewünscht.
2026-07-29Wenn Ihre Frage hier nicht dabei ist, rufen Sie an. Wir beantworten auch Dinge, aus denen kein Auftrag wird — das gehört zum Handwerk dazu.
Mo–Fr 7:30 bis 17:30 Uhr erreichen Sie jemanden aus der Werkstatt, nicht ein Callcenter.
Bei einfachen, geraden Situationen liegt Maßarbeit meist deutlich über dem Möbelhauspreis. Sobald Schrägen, Sondermaße oder ungerade Wände im Spiel sind, dreht sich das Verhältnis: Ein gekaufter Schrank braucht dann Passleisten, Aufsatzelemente und Blenden, und am Ende steht ein ähnlicher Betrag bei schlechterer Raumausnutzung. Unsere Richtwerte finden Sie in der Preistabelle weiter oben.
Bei einem Einbauschrank rechnen Sie mit vier bis sechs Wochen ab Auftragsbestätigung, bei einer kompletten Küche mit sechs bis zehn. Reparaturen und Möbelmontagen schieben wir meist innerhalb von zwei Wochen dazwischen. Entscheidend ist selten unsere Werkstatt, sondern die Lieferzeit von Sonderplatten, Naturstein oder speziellen Beschlägen.
Innerhalb unseres Einsatzgebiets sind Anfahrt, Aufmaß und die daraus entstehende Zeichnung im Angebot enthalten und werden nicht verrechnet — auch dann nicht, wenn kein Auftrag daraus wird. Bei Objekten außerhalb des Radius sprechen wir vorab über eine Pauschale, die bei Auftragserteilung gutgeschrieben wird.
Oft ja. Wenn Korpusmaß, Plattenstärke und Dekor bekannt sind, lässt sich ein Anbauelement passend fertigen. Schwierig wird es bei älteren Dekoren, die es nicht mehr gibt — dann ist entweder ein bewusst abgesetztes Element in anderer Farbe sinnvoll, oder wir tauschen nur die Fronten der gesamten Zeile, was meist günstiger ist als ein Neubau.
Ja, mit einer Einschränkung: Klären Sie vorher mit der Hausverwaltung, ob in Wände gebohrt werden darf und ob der Einbau bei Auszug bleiben oder rückgebaut werden muss. Wir planen auf Wunsch so, dass sich das Möbel zerstörungsfrei demontieren lässt — etwa mit Klemmleisten statt durchgehender Verschraubung.
Wenn es Holz sein soll, führt kaum ein Weg an Eiche vorbei: hart genug, nicht zu offenporig und mit einem Ölauftrag gut nachpflegbar. Nadelhölzer wie Zirbe oder Fichte sind zu weich und nehmen Schnitte sofort an. Rund um Spüle und Kochfeld empfehlen wir unabhängig von der Holzart eine sorgfältig versiegelte Kante — dort entstehen fast alle Schäden.
Grundsätzlich ja, aber nicht dicht anliegend. Wir lassen zwei bis drei Zentimeter Abstand und öffnen den Sockel nach hinten, damit Raumluft zirkulieren kann. Bei ungedämmten Außenwänden — in Salzburger Altbauten häufig — ergänzen wir zusätzlich eine dünne Dämmlage an der Rückwand. Ohne diese Maßnahmen ist Kondensat hinter dem Möbel wahrscheinlich.
Ja, wenn es beim Aufmaß vereinbart wird. Wir demontieren und nehmen mit, was auf den Anhänger passt. Verrechnet wird der tatsächliche Aufwand plus Entsorgungsgebühr. Bei großen Mengen — etwa einer kompletten Wohnungsräumung — ist ein spezialisierter Betrieb allerdings günstiger, und wir sagen Ihnen das offen.
Für Möbel im Inneren einer Wohnung in aller Regel nicht. Sobald aber das äußere Erscheinungsbild betroffen ist — Auslagen, Portale, Fenster oder Türen zum öffentlichen Raum —, greift das Salzburger Altstadterhaltungsgesetz und es braucht eine Bewilligung. Wir sagen Ihnen beim Termin, in welche Kategorie Ihr Vorhaben fällt, und liefern die nötigen Ansichten für die Einreichung.
Wir kommen wieder. Kleinigkeiten wie klemmende Türen oder nicht fluchtende Fronten richten wir im ersten Jahr ohne Verrechnung. Bei einem echten Mangel gilt die gesetzliche Gewährleistung — zwei Jahre bei beweglichen Möbeln, drei Jahre bei fest eingebauten. Melden Sie sich einfach unter der Nummer, unter der Sie den Auftrag vergeben haben.

Ein paar Sätze reichen für den Anfang: um welchen Raum es geht, wie groß die Fläche ungefähr ist und bis wann es fertig sein soll. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und einem Terminvorschlag fürs Aufmaß.
Salzburg ist eine Stadt der ungeraden Räume. Zwischen den Bürgerhäusern der Altstadt, den Gründerzeitzeilen in Riedenburg und Nonntal, den Siedlungshäusern der Nachkriegsjahre und den Neubauten im Flachgau gibt es kaum zwei Wohnungen mit derselben Geometrie. Genau dort setzen Tischlerarbeiten an: Wo ein Möbel von der Stange nur mit Blenden, Passleisten und Kompromissen hineingeht, entsteht in der Werkstatt ein Stück, das die vorhandene Situation nutzt statt sie zu kaschieren.
Das Salzburger Holzwerk plant, fertigt und montiert genau solche Stücke. Der Bogen reicht vom Einbauschrank im Vorzimmer über die Küche mit Naturstein-Arbeitsplatte bis zur Wandverkleidung mit Akustikvlies im Geschäftslokal. Dazwischen liegt vieles, was seltener beworben wird und trotzdem einen großen Teil der Aufträge ausmacht: Innentüren in Altbauhöhe, ein Regal, das um den Kamin herumläuft, oder eine Kommode aus den Fünfzigerjahren, die nach der Restaurierung wieder täglich benutzt wird.
Nicht jedes Möbel muss vom Tischler kommen. Bei einem geraden Regal an einer geraden Wand ist ein Kaufmöbel oft die vernünftigere Entscheidung, und wir sagen das auch. Interessant wird Maßarbeit dort, wo Raum verloren geht: unter der Dachschräge, in einer Nische mit 62 statt 60 Zentimetern, über einer Tür, in einer Ecke mit Rohrkasten. In solchen Fällen bringt ein Einbauschrank nach Maß häufig ein Drittel mehr nutzbares Volumen als die nächstbeste Standardlösung — bei gleicher Stellfläche.
Der zweite Bereich, in dem sich Maßarbeit auszahlt, ist die Nutzung. Ein begehbarer Kleiderschrank lässt sich auf die tatsächliche Garderobe abstimmen: Wie viele Meter Langware, wie viele Meter Kurzware, wie viele Laden für Wäsche. Dasselbe gilt für die Küche. Eine Küche nach Maß orientiert sich an Arbeitsabläufen und Körpergröße, nicht an einem Rastermaß von 60 Zentimetern — was sich vor allem bei Arbeitshöhen und Auszugstiefen bemerkbar macht.
Unter Innenausbau fassen wir alles zusammen, was mit dem Gebäude fest verbunden ist: Wandverkleidungen aus Lärche oder Eiche, Deckenverkleidungen zur Verbesserung der Akustik, Vorsatzschalen, mit denen sich unschöne Installationen verschwinden lassen, Sitznischen unter Fenstern und verkleidete Stiegenwangen. Der Übergang zum Möbelbau ist fließend — häufig entsteht beides im selben Auftrag, was Abstimmungsprobleme zwischen zwei Firmen erspart.
Ein eigenes Kapitel sind Türen. Innentüren nach Maß werden in Salzburg vor allem dann gebraucht, wenn Altbauhöhen über 2,20 Meter im Spiel sind oder wenn historische Füllungstüren nachgebaut werden sollen, weil das Original nicht mehr zu retten ist. Wir fertigen Blatt und Zarge auf das tatsächliche Rohbaumaß, setzen die Zarge nach den Regeln der ÖNORM B 5320 und montieren Beschläge, die zum Türgewicht passen. Der Unterschied zu einer eingepassten Standardtür zeigt sich an der Fuge: gleichmäßig statt zulaufend.
Neben dem Neubau macht der Servicebereich einen festen Teil der Woche aus. Möbelmontage übernehmen wir für gekaufte Möbel, deren Aufbau man sich nicht antun möchte oder bei denen die Wandbefestigung unklar ist — bei Hängeschränken an Gipskartonwänden ist das keine Nebensache. Möbelreparatur reicht vom gebrochenen Stuhlbein über ausgerissene Scharniere bis zur Lade, die seit Jahren klemmt, weil sich das Holz gesetzt hat.
Bei der Möbelrestaurierung geht es um ältere Stücke, oft aus Familienbesitz. Furnierfehlstellen werden ergänzt, gelöste Leimverbindungen geöffnet und neu verleimt, Oberflächen mit Schellack oder Öl wieder aufgebaut. Wichtig ist die erste Einschätzung: Nicht jedes Stück ist eine Restaurierung wert, und manchmal ist eine behutsame Auffrischung sinnvoller als eine vollständige Überarbeitung. Diese Einschätzung geben wir ehrlich ab — auch wenn dabei weniger Arbeit für uns herauskommt.
Wer in Salzburg mit Holz arbeitet, kommt an drei Themen nicht vorbei. Erstens das Klima: Die Region gehört zu den niederschlagsreichsten Österreichs, und der Wechsel zwischen feuchten Sommerwochen und trockener Heizluft im Winter beansprucht Massivholz stärker als in Ostösterreich. Zweitens der Altbestand: Gewölbedecken, Holztramdecken mit spürbarer Durchbiegung und Wände ohne Lot verlangen Einzelanpassung statt Serienmaß. Drittens das Baurecht: In den geschützten Zonen der Altstadt ist die äußere Erscheinung bewilligungspflichtig, im Inneren dagegen meist frei gestaltbar.
Aus diesen drei Punkten ergibt sich unsere Arbeitsweise. Massivholz lagert klimatisiert, bevor es auf die Maschine kommt. Jeder Korpus wird gegen die tatsächliche Wand ausgerichtet und nicht gegen einen Plan. Und bei Vorhaben, die nach außen wirken, klären wir die Genehmigungsfrage, bevor gezeichnet wird — nicht danach.
Unser Einsatzgebiet umfasst die Stadt Salzburg mit allen Stadtteilen sowie die umliegenden Gemeinden im Flachgau und Tennengau — von Wals-Siezenheim, Bergheim und Anthering über Eugendorf, Thalgau und Seekirchen bis Hallein, Kuchl, Adnet und Golling. Auch Grödig, Anif, Elsbethen und Großgmain am südlichen Stadtrand gehören dazu. Diese Grenze ist keine Marketingentscheidung, sondern eine praktische: Innerhalb einer halben Stunde Fahrzeit können wir bei einer Montage nachliefern, kurzfristig nachjustieren und Termine verlässlich einhalten.
Für größere Projekte fahren wir auf Anfrage auch darüber hinaus, etwa in den Pinzgau, ins Salzkammergut rund um Mondsee und Zell am Moos oder in die angrenzenden oberösterreichischen Gemeinden. In diesen Fällen weisen wir die Anfahrt gesondert aus, damit nachvollziehbar bleibt, was Fahrt und was Handwerk kostet.
Ob Einbauschrank, Küche, Innentüren oder eine Reparatur, die schon länger ansteht — beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben, und wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir es umsetzen. Sie erreichen uns unter 06703091097 oder über das Online-Formular. Salzburger Holzwerk — Maßarbeit aus Holz.